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	<title>Kommentare zu: Theaterherbst 2019</title>
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	<description>kultur findet stadt</description>
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		<title>Von: Alfred Koch</title>
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		<dc:creator>Alfred Koch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2019 19:27:24 +0000</pubDate>
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		<description>Wer diese göttliche komödie versäumt hat, der/dem würde leid drum sein, wüsste er/sie, wie außergewöhnlich diese inszinierung war. Alleine das minenspiel - abseits der dialoge - ein schauspiel für sich! Die slapstick-einlagen, die in jedem stummfilm bestehen hätten können - der abspann - ein kleines meisterwerk. Wie hier die charaktere beim verabschieden vom publikum noch einmal szenisch auf den punkt kommen &amp; für schluss-lacher sorgen - dabei kann vor lauter lachtränen ohnehin nur mehr undeutlich sehen.

Nicht gering zu schätzen ist allerdings zuvorderst der mut, diese komödie hier bei uns überhaupt zu spielen. Ich erinnere mich an zeiten, da wurde in diesem bezirk von der kanzel gegen autogenes training als teufelswerk gewettert. Das ist noch nicht so lange her. &amp; kishons komödie ist so harmlos unterhaltsam nicht, wie sie daherkommt. Da drin steckt der humorig humanistische blick, der die widersprüche schonungslos aufdeckt, allerdings in einem setting, in dem man darüber lachen kann.

Ich habe zum glück die schlussaufführung genießen können. Das ensemble in lockerer höchstform, wie mir von einer zuseherin, die das stück jetzt schon zum dritten mal gesehen hatte, um auch wirklich alle pointen mitzubekommen, geflüstert wurde. Das erklärt natürlich diesen besonderen abend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer diese göttliche komödie versäumt hat, der/dem würde leid drum sein, wüsste er/sie, wie außergewöhnlich diese inszinierung war. Alleine das minenspiel &#8211; abseits der dialoge &#8211; ein schauspiel für sich! Die slapstick-einlagen, die in jedem stummfilm bestehen hätten können &#8211; der abspann &#8211; ein kleines meisterwerk. Wie hier die charaktere beim verabschieden vom publikum noch einmal szenisch auf den punkt kommen &amp; für schluss-lacher sorgen &#8211; dabei kann vor lauter lachtränen ohnehin nur mehr undeutlich sehen.</p>
<p>Nicht gering zu schätzen ist allerdings zuvorderst der mut, diese komödie hier bei uns überhaupt zu spielen. Ich erinnere mich an zeiten, da wurde in diesem bezirk von der kanzel gegen autogenes training als teufelswerk gewettert. Das ist noch nicht so lange her. &amp; kishons komödie ist so harmlos unterhaltsam nicht, wie sie daherkommt. Da drin steckt der humorig humanistische blick, der die widersprüche schonungslos aufdeckt, allerdings in einem setting, in dem man darüber lachen kann.</p>
<p>Ich habe zum glück die schlussaufführung genießen können. Das ensemble in lockerer höchstform, wie mir von einer zuseherin, die das stück jetzt schon zum dritten mal gesehen hatte, um auch wirklich alle pointen mitzubekommen, geflüstert wurde. Das erklärt natürlich diesen besonderen abend.</p>
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